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PERCEPTION AND SENSATION                       


Mit “Auffassung und Sinneswahrnehmung”, koennte man es uebersetzen.
Interessanterweise unterscheidet sich die Bedeutung des deutschen Wortes ‘Sensation” von der des englischen gleicher Schreibweise ebenso wie die beiden benannten  Wahrnehmungsformen voneinander.
Ein Spiel mit Wort und Bedeutung, dass das Spiel mit Inszenierung und Realitaet in der Installation von Artists Anonymous im Magazin4 widerspiegelt.
In- Frage- Stellen der Wahrnehmung, sinnliche Erfahrbarkeit des niemals objektiven, niemals “richtigen” Erfassens.

“Bei verschiedenen Menschen kann die individuelle Wahrnehmung (objektiv) gleich benannter Farben durchaus unterschiedlich sein. Diese Individualitäten gehen bis zum teilweisen oder vollständigen Ausfall von Rezeptoren, bis zur Farbenfehlsichtigkeit.”

In den einzelnen Sprachen gibt es eine große Zahl nuancierender Wörter für einzelne Farben. Oft „fehlen“ in einer Sprache Farbnamen, die andere haben (vgl. das späte Auftreten von „orange“ und „magenta“ im Deutschen). Auch unterliegen die Wortbedeutungen dem sozialen Wandel. Im Deutschen bedeutete „braun“ im 17. Jahrhundert eher „dunkelviolett“ bis „dunkelblau“ (Kirchenlied Hernieder ist der Sonnen Schein, | Die braune Nacht bricht stark herein.).

Als Nachbild des Auges werden verschiedene Phantombilder bezeichnet, die man nach dem Blick auf helle Flächen empfindet. Negative Nachbilder entstehen auf Grund der "Ermüdung" der Fotorezeptoren der Netzhaut, der Stäbchen und Zapfen. Werden diese über etwa 30 Sekunden und mehr dem gleichen Reiz ausgesetzt, ist ihr Potential bzw. ihr Chemismus erschöpft, sie "erblinden" vorübergehend und senden keine Signale mehr ans Gehirn.
                     

…thematisierte die Informationsverarbeitung im Gehirn - mit der zentralen Aussage, daß aus dem Zusammenwirken von Sinnesorganen (z.B. Augen) und Hirn kein getreues Abbild der Außenwelt erwächst, sondern stets ein gerüttelt Maß an Interpretation der ankommenden Signale durch das Gehirn mit dabei ist, die "Wirklichkeit" mithin erst konstruiert wird…
…im Nachbild erkennt man also den Gegenstand so, wie er auf die Netzhaut abgebildet wurde - was nicht mit dem Bild, das wir uns von dem Gegenstand machen, übereinstimmen muß.

Im Gegensatz zur additiven Mischung mit Lichtfarben behandelt die subtraktive Mischung transparente oder reflektierende Körperfarben.
Diese findet  Anwendung in der Malerei.
Die Additive Farbmischung ist ein optisches Modell, welches das Mischverhalten von Lichtfarben beschreibt.
Die Herstellung von fotografischen Nachbildern ermoeglicht die Additive Mischung

Perzeption / Wahrnehmung bezeichnet im Allgemeinen den Vorgang der bewussten Aufnahme von Informationen eines Lebewesens über seine Sinne. Auch die aufgenommenen und ausgewerteten Informationen selbst werden gelegentlich Wahrnehmungen (oder Perzepte) genannt.
Die Fähigkeit zur Sinneswahrnehmung (Perzeption) kann bewusst durch Aufmerksamkeit gesteigert werden.
Perzeptionen sind primär unbewusste Prozesse individueller Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung, die im Bewusstsein des Informationsempfängers so genannte Vorstellungsbilder (images) von wahrgenommenen Teilaspekten der Wirklichkeit entstehen lassen.
Der Prozess der Perzeption bewirkt, dass die von außen kommenden Informationen im Erkenntnissystem des Informationsempfängers in einer bestimmten Weise strukturiert und eingeordnet werden. Perzeptionen sind demnach selektiv-subjektive Bestandsaufnahmen von der äußeren Umwelt. Sie sind relativ statisch.
Perzeption bezeichnet nicht nur das rein subjektive Ergebnis des Wahrnehmungsvorgangs (Perzept), sondern auch die diesem zugrundeliegenden neurophysiologischen Prozesse (Sinneswahrnehmung).
Man darf unter Perzeption im oben definierten Sinne auch nicht nur die Vorgänge des Auffassens, Erkennens und Beurteilens, also die gedankliche Verarbeitung des Wahrgenommenen, subsumieren, die man früher - von Gottfried Wilhelm Leibniz über Immanuel Kant bis Wilhelm Wundt - Apperzeption nannte und heute - in strengerem Sinne - als Kognition bezeichnen würde. Zur Apperzeption gehört eine willentliche Zuwendung der Aufmerksamkeit. Die Perzeption im weiteren Sinne umfasst dagegen auch unbewusste und emotionale Vorgänge des Empfindens.

Das Wort Sensation (Adjektiv: sensationell; von französisch "sensation" = Sinneseindruck; aus lateinisch sensus = Gefühl, Verstand und sentire = empfinden, fühlen, mit den Sinnen wahrnehmen) bedeutet ein auffälliges, Aufsehen erregendes oder außergewöhnliches Ereignis. Dieses Ereignis wird erst durch die Kommunikation zur Sensation, das heißt, indem es aufgegriffen und über die verschiedenen Kommunikationskanäle schnell weiter verbreitet wird.


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